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Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)

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Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der renommiertesten und größten medizinischen Zentren Deutschlands. Es beschäftigt über 10.000 Mitarbeitende aus mehr als 100 Ländern und ist ein bedeutender Anbieter sowohl stationärer als auch ambulanter Gesundheitsleistungen.

Das Klinikum ist ein national und international etablierter Knotenpunkt für innovative Forschung und pflegt enge Kooperationen mit lokalen, nationalen und internationalen Forschungspartnern. Die Geschichte der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg reicht mehr als 600 Jahre zurück. Das Universitätsklinikum Heidelberg baut auf dieser langen Tradition auf und verfolgt weiterhin höchste Ansprüche in Patientenversorgung, Forschung und Lehre.

Das Heidelberg Institute of Global Health (HIGH) wurde 1962 gegründet und ist eines der Institute der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. In über 60 Jahren seines Bestehens hat das Institut entscheidend zu verschiedenen Paradigmenwechseln von der Tropenmedizin hin zur Public Health beigetragen. Es erhält eine öffentliche Grundfinanzierung, jedoch wird mehr als die Hälfte der Mittel kompetitiv für Forschungs- und Lehraktivitäten eingeworben.

Durch seine Forschung und Lehre möchte das Institut zur Verbesserung der Gesundheit vulnerabler Bevölkerungsgruppen weltweit beitragen.

Der Bereich Mundgesundheit konzentriert sich auf Gesundheitsökonomie und Verbesserungswissenschaften, mit besonderem Fokus auf die Identifizierung und Implementierung besserer Governance-, Finanzierungs- und Versorgungsstrukturen, um die orale und allgemeine Gesundheit von Menschen – sowohl global als auch lokal – zu optimieren.

Mehr Informationen über uns und unsere Arbeit finden Sie hier:

https://oral-health.eu/en/

Unser Team

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Stefan Listl 

Stefan Listl ist Professor für Translationale Gesundheitsökonomie und Leiter der Abteilung für Mundgesundheit am Heidelberg Institute of Global Health. Außerdem ist er Gastprofessor an der Radboud Universität (Niederlande) und der University of Pennsylvania (USA). Stefan war Principal Investigator mehrerer Forschungsprojekte, die von Organisationen wie der EU und den NIH gefördert wurden. Derzeit ist er koordinierender Principal Investigator (PI) der Horizon-Europe-Projekte DELIVER (Deliberative Improvement of Oral Care Quality) und PRUDENT (Prioritization, Incentives and Resource Use for Sustainable Dentistry). Zudem koordiniert er das vom Innovationsfonds geförderte Projekt DigIn2Perio, das die Integration der Mundgesundheit in die Primärversorgung verbessern soll. Stefan ist Mitglied der WHO-Arbeitsgruppe zur Priorisierung kosteneffizienter Interventionen im Bereich Mundgesundheit und war zuvor Mitglied des Steuerungskomitees für den Global Oral Health Status Report der WHO. Er ist Mitglied der Lancet Oral Health Commission sowie der Lancet Commission on the European Health Union. Darüber hinaus trug er zum FDI Vision 2030 Report, zum White Paper on Oral Health des World Economic Forum, zum NIH Report on Oral Health in America und zum Malaysia Health Systems Project der Harvard University bei.

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Federico Zilio 

Federico Zilio ist Postdoktorand am Heidelberg Institute of Global Health der Universität Heidelberg sowie Honorary Fellow am Melbourne Institute: Applied Economic & Social Research der University of Melbourne (Australien). Er promovierte am Institute of Social and Economic Research der University of Essex (Vereinigtes Königreich). Nach seiner Promotion arbeitete er als Postdoktorand an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der University of Cambridge sowie als Research Fellow am Melbourne Institute der University of Melbourne. Dr. Zilio verfügt über umfassende Erfahrung in der Nutzung von Umfragen und administrativen Daten, um die Auswirkungen von Risikosituationen wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Naturkatastrophen auf Beschäftigung, Konsum und Einkommen zu untersuchen. Außerdem wendet er ökonometrische Methoden an, um die Effekte von Politiken wie Mindestlohn, Geldtransfers und Reformen der zahnärztlichen Finanzierung in verschiedenen europäischen Ländern zu evaluieren. Seine aktuellen Forschungsprojekte konzentrieren sich auf die intergenerationale Weitergabe oraler Erkrankungen sowie auf die Faktoren, die Ungleichheiten im Zugang zur zahnärztlichen Versorgung verursachen.

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Demetrio Lamloum 

Demetrio Lamloum ist Zahnarzt, Gesundheitsökonom und Doktorand an der Universität Bern. Er hat einen Masterabschluss in International Healthcare Management, Economics and Policy von der Bocconi-Universität in Mailand. Zu seinen akademischen Tätigkeiten zählen eine Lehrbeauftragung an der Universität Pavia sowie die Zusammenarbeit mit der Oral Health Group am Heidelberg Institute of Global Health. Als aktiver Berater im Bereich globale Mundgesundheit für zwei NGOs leitet er Projekte in Italien, der Zentralafrikanischen Republik und Burundi. Zuvor war er als Berater für die Italienische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (Italienisches Außenministerium) im Rahmen des DICTORNA-Projekts im Sudan tätig, das auf die Stärkung der zahnmedizinischen Primärversorgung abzielt. Außerdem arbeitete er mit dem Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria zusammen und war Principal Investigator für das North American Observatory on Health Systems and Policies (NAO) sowie für das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut. Darüber hinaus ist er technischer Berater für die SDJ Association (Association valaisanne pour la prophylaxie et les soins dentaires à la jeunesse) im Kanton Wallis, Schweiz. Seine Forschung und Praxis konzentrieren sich auf die ökonomische Bewertung von Präventionsmaßnahmen, Gesundheitspolitikanalysen sowie Capacity Building in Ländern mit hohem und niedrigem Einkommen.

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